Ihr Kinder, seid gehorsam euren Eltern in dem Herrn; denn das ist recht. (Eph 6,1)

Familienfreizeit 2017: Einladung

Es ist wieder soweit für die Familienfreizeit der Jenfelder Friedenskirche: Dieses Jahr geht es von Freitag, den 20. Oktober bis Montag, den 23. Oktober direkt an den Plöner See in die Evangelische Jugend-, Freizeit- und Bildungsstätte Koppelsberg (Internetseite: Jfbs.koppelsberg.eu). Hier können wir multikulturelle Gemeinschaft erleben und feiern, miteinander Loblieder singen und auf Gottes Wort hören, gute Gespräche mit Freunden und neuen Leuten haben, die Natur genießen, ausspannen, lachen, tanzen, Fußball spielen und – wer will – auch im Plöner See baden.

Die Preise sind Pauschalpreise und gelten pro Person für drei Übernachtungen inklusive Vollpension: Erwachsene – 80 €, Kinder ab 3 Jahre – 40 €. Anmeldungen bei Tanja Haarlammert: Tanja.haarlammert@gmx.de, Tel.: 0176-643 646 25. Mit der Anmeldung bitten wir um die Überweisung des Freizeitbeitrages auf das Konto der Friedenskirche-Jenfeld mit dem Verwendungszweck: Familienfreizeit 2017 + Name.

Rückschau auf vergangene Familienfreizeiten

„Heimat“ – Rückschau auf die Familienfreizeit 2016

„Wo du hingehst, da will auch ich hingehen, dein Gott ist auch mein Gott“ (Ruth 1,16-17). In der Bibel verließ Ruth ihre Heimat, um ihre Schwiegermutter Noemi in deren Herkunftsland zurück zu begleiten. Auch die Familien der evangelischen Friedenskirche Jenfeld verließen vom 14. bis zum 17. Oktober ihre räumliche Heimat in Hamburg, um an die Ostsee nach Schönhagen zu fahren. Dort fand nämlich die jährliche Familienfreizeit der Gemeinde statt.

Familienfreizeit 2016

In der globalen Welt ist der Mensch herausgefordert, da wo er gerade wohnt eine Heimat zu haben. Wie unterschiedlich die Definition davon sein kann, zeigte sich gleich am ersten Abend, als jeder der TeilnehmerInnen einen Gegenstand mitbringen sollte, der dies symbolisiert. Ein Mädchen hatte ihr Kissen, mit dem aufgedruckten Bild ihres Meerschweinchens dabei. Eine Mutter wiederum hatte nichts mitgebracht.

Für sie ist Heimat dort, wo ihre Familie ist. Würden wir Noemi und Ruth aus dem Alten Testament in der Bibel fragen, dann würden sie uns vielleicht ähnlich antworten. Anhand deren Beispiel wurde in den folgenden Tagen über den Begriff Heimat nachgedacht.

Nach dem Mittagessen ging es meistens direkt nach draußen, ob ans Meer oder an den Bolzplatz – genügend Möglichkeiten sich zu bewegen waren geboten. Als gemütliche Alternative konnte sich bei Café und Kuchen über Gott und die Welt ausgetauscht werden. Beim Drachenbauen konnte sich jede Familie als Gewinner feiern und beim Bernsteinsammeln große und kleine Schätze entdecken. Die Gute- Nacht-Geschichte rundete für die Kleinen den Tag ab, bevor es ins Bett ging. Für die Großen ging es mit dem Abendprogramm weiter.

Der Heimatabend am Samstag wurde von den aus dem Iran und Afghanistan stammenden TeilnehmerInnen organisiert. Es wurden orientalische Snacks serviert, die Hüften geschwungen und zum Abschluss die Geschichte einer Geflüchteten erzählt. So konnten auch die anderen Familien ein bisschen die Heimat der Iraner und Afghanen kennenlernen.

Wie Noemi in der Geschichte von Ruth Schwierigkeiten hatte, Gottes Plan zu erkennen, fällt es auch uns Menschen manchmal schwer, Gottes Führung in unserem Leben zu sehen. Aber jeder Christ darf sich seiner Heimat bei Gott gewiss sein. Das ist was auch als Gemeinschaft gelebt und erlebt werden kann. Dabei ist es unwichtig, aus welcher weltlichen Heimat jede/r stammt. In einem Kinderlied heißt es: Mit meinem Gott kann ich über Mauern springen. Genau das ist uns auf dieser Familienfreizeit miteinander gelungen. Wir konnten Mauern der Sprache durch Gemeinschaft einreißen, andere Menschen und ihre Heimat ein Stück weit kennen lernen, aber auch einfach mal zur Ruhe kommen und genießen.

Wir freuen uns schon auf die nächste Freizeit vom 20-23.10.2017 auf dem Koppelsberg in Plön.

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